Salzburg
1629. Dreißigjähriger Krieg (1618-1648). Erzbischof Paris Lodron investiert
antizyklisch: Er baut nicht nur eine prachtvolle Residenz, sondern
auch die Universität und den Dom. Santino Solari, sein italienischer
Architekt bekommt freie Hand und schier unbegrenzte Budgets. 1629
realisiert Solari auf dem mitten in der Stadt gelegenen Kapuzinerberg
eine kühne Architekturvision. Das dem Heiligen Franz von Assisi geweihte
Gebäude liegt direkt an den unüberwindlichen Felswänden der Nordseite.
Es
ist ein Renaissance-Gebäude, das bei seiner Restaurierung 1998 rein
in den Materialien Tuffstein, Marmor, Holz und Schmiedeeisen wiederhergestellt
wurde. Das dem Frieden gewidmete Wehrschloss zur Nordostflanke Salzburgs
erreichte seinen Zweck: Der dreißigjährige Krieg suchte Salzburg nicht
heim und ein Weltkulturerbe erhielt sich bis heute.
Man
erreicht das Internetkloster über einen 30-minütigen Fußweg von der
mitten in der Altstadt gelegenen Linzergasse Nummer 14 aus. Mit 682
Metern ist es der höchste Punkt der Stadt Salzburg. Bilderserie starten